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Hochzeit im Regen und fotografieren verboten

Bekanntlich ist der Mai einer der beliebtesten Monate zum heiraten, auch in Hamburg. Aber irgendwer muss doch mal feststellen, dass der Mai mittlerweile eher Herbst und Winter zuzuschreiben ist. So war auch dieses Jahr der Wonnemonat mal wieder verregnet. Auch dieses Paar wurde nicht verschont und der Pfarrer durfte weise anmerken, dass zu einer Ehe neben Sonne auch der Regen gehört. Als wenn es nicht schon Regen genug war, verhängte der Kirchliche auch noch ein strenges Fotografierverbot in der Kirche. Blöd für mich. Aber da kann man nicht viel machen. Diskutieren wollte er nicht. Also nahm ich ganz brav in den hinteren Reihen mit meiner lautlosen X100s Platz.

Ich wäre nicht Hochzeitsfotograf in Hamburg, wenn ich nicht auch einen Plan B für Regenhochzeiten in der Tasche hätte. Wir machten uns also zu einer überdachten Outdoorlocation auf, die mich vor allem durch die griechische Säulenarchitektur anspricht. Zudem herrscht dort tolles Licht, egal ob Regen oder Sonne. Mein Hochzeitspaar konnte auch nichts so richtig schocken und nach der ersten Sektdusche wurde es ein richtig lustiges Brautpaarshooting. Ja, auch aus Regen kann man etwas machen. Die Bilder sind dann sogar oft noch interessanter als die Schönwetterfotos. Das einzig unangenehme ist die Nässe und Kälte. Man hat halt nach einer Stunde einfach keine Lust mehr und möchte nur noch aufwärmen. Da bot sich die Hotelbar für ein paar Abschlußbilder an. Eine typische Hochzeit bei der man während des Tages denkt: “Scheisse, womit haben wir das verdient” und beim Anblick der Bilder “Hach, das war etwas besonderes” ;-)

© Patrick Ludolph – Hochzeitsfotograf Hamburg

Hochzeit im Regen und fotografieren verbotenPatrick
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